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	<description>Im Ozean des Internets</description>
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		<title>Der Datenfluch</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 17:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach aussagekräftigem Datenmaterial, ist es um den Nahen Osten schlecht bestellt. Oft kommen die offiziellen Statistiken aus den jeweiligen Staatsministerien, sodass man die Zuverlässigkeit der Zahlen schwer bestimmen kann oder sie decken nur kurze Zeiträume ab, die sich kaum für Trendbestimmung eignen, da sie von kleineren Forschungseinrichtungen erhoben wurden. Mit Zahlen lässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Auf der Suche nach aussagekräftigem Datenmaterial, ist es um den Nahen Osten schlecht bestellt. Oft kommen die offiziellen Statistiken aus den jeweiligen Staatsministerien, sodass man die Zuverlässigkeit der Zahlen schwer bestimmen kann oder sie decken nur kurze Zeiträume ab, die sich kaum für Trendbestimmung eignen, da sie von kleineren Forschungseinrichtungen erhoben wurden. Mit Zahlen lässt sich heute allerhand Politik machen und daher sollte man ohnehin eine gesunde Skepsis mitbringen.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Wenn man sich nun mit den Gründen für die Aufstände in Ägypten befasst, dann verraten die offiziellen Zahlen im Allgemeinen kaum ökonomische Probleme. Sicherlich hat Ägypten ein umfangreiches Staatsdefizit angehäuft und die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen mit guter Ausbildung ist relativ hoch gewesen. Trotzdem zeigt die Statistik seit den Wirtschaftsreformen 2004 starke Wachstumszahlen und positive Trends in den Beschäftigtenzahlen. Was war es denn dann, was die Ägypter aller Alterskohorten(!) auf die Straßen trieb, was im Vorfeld der Januar-Ereignisse vom letzten Jahr, zu massenhaften Streiks geführt hat?</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Sicherlich saß Hosni Mubarak schon zu lang im Sattle und der Eindruck, dass die Wahlen 2010 im großen Stil manipuliert worden waren, dürfte das Ressentiment verstärkt haben. Man muss sich aber doch fragen, warum die Machteliten dort und woanders (mit Blick auf die kommenden Wahlen in Putins Russland) überhaupt den Aufwand der Wahlmanipulation betreiben?!</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Aber noch mal einen Schritt zurück! Zahlen sind Abstraktionen, die einen hohen Grad an Anschaulichkeit bieten. Sie strahlen allerdings in unseren technologischen Zeiten mehr Autorität aus, als sie oft tatsächlich besitzen und können im Endeffekt zur Verschleierung der Wirklichkeit dienen. </span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Will man also herausfinden, wie es in Ägypten tatsächlich um den Wohlstand bestellt ist, dann kann es hilfreich sein, einen statistischen Umweg zu wählen. Im aktuellen<a href="http://www.ifpri.org/publication/beyond-arab-awakening"> International Food Policy Report</a> wird dafür vorgeschlagen, sich die Ernährungssituation der Unter-fünfjährigen anzusehen. Die wird zwar auch von staatliche Stelle erhoben, die Bewertung der Messergebnisse ist aber universell <a href="http://www.who.int/nutrition/publications/severemalnutrition/9789241598163/en/index.html">von der World Healt Organisation genormt</a>. Wie so oft zeigt sich die Qualität der Versorgungssituation innerhalb einer Gruppe oder in diesem Fall eines Landes an der Versorgungsqualität der schwächsten Mitglieder. Ich habe also die Messergebnisse in einer kleinen Grafik zusammengefasst und das Ergebnis ist erstaunlich. </span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Etwa 10% aller Unter-fünfjährigen sind untergewichtig bist stark untergewichtig (lebensbedrohlich). Außerdem scheint dieser Wert seit zehn Jahren nicht mehr unter den Stand von 2000 zurückgekehrt zu sein und hat bis 2008 stark zugenommen. Die Entwicklungshemmung bei Kindern lässt auf schlechte Ernährung und den schlechten Zugang zu entsprechenden Nahrungsmitteln schließen. Leider habe ich keine aktuelleren Daten auf die Schnelle gefunden.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;"><a href="http://www.der-klabauter.de/klabauter/archives/678/unbenannt" rel="attachment wp-att-679"><img class="wp-image-679 alignleft" title="Unterernährung Ägypten" src="http://www.der-klabauter.de/klabauter/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/Unbenannt.jpg" alt="" width="648" height="394" /></a></span></p>
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<p><span style="font-size: medium; font-family: georgia,palatino;">Die ökonomische Situation kann also keineswegs für die Erklärung der Aufstände ausgeschlossen werden, auch wenn diese Zahlen nur ein erster Anhaltspunkt sind.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;"><strong>Nachtrag:</strong> Noch deutlicher und aussagekräftiger ist die Entwicklung der Körpergröße bei Kindern unter fünf Jahren. Da sich Unterernährung oft in Wachstumshemmungen äußert und das Körpergewicht viel eher schwanken kann, liefert ersteres über die Verbreitung von Armut zuverlässigere Aussagen. In Ägypten betrafen 2008 das Missverhältnis von Größe zum Alter etwa 20% der unter fünf-jährigen Kinder.</span></p>
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		<title>Neuer Anlauf</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 17:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem es hier ein Weile still geworden war, werde ich einen neuen Anlauf wagen. Mir ist das Prinzip des politischen bloggens nie ganz klar geworden. Die ritterliche Aufgabe Gegenöffentlichkeiten aufzubauen, in allen Ehren. Aber die Nachrichtenlage ständig zu spiegeln, hat mich nie gereizt. So habe ich bald wieder die Lust an dieser kleinen Seite verloren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Nachdem es hier ein Weile still geworden war, werde ich einen neuen Anlauf wagen. Mir ist das Prinzip des politischen bloggens nie ganz klar geworden. Die ritterliche Aufgabe Gegenöffentlichkeiten aufzubauen, in allen Ehren. Aber die Nachrichtenlage ständig zu spiegeln, hat mich nie gereizt. So habe ich bald wieder die Lust an dieser kleinen Seite verloren, bis ich mich heute wieder an sie erinnerte.</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Gegenwärtig bin ich dabei eine Hausarbeit für die Uni über die soziökonomischen Hintergründe für die Aufstände im Nahen Osten zu konzipieren. Der Fokus wird dabei auf Ägypten liegen. Die Idee ist, hier die Arbeit zu dokumentieren. Das hat vor allem den persönlichen Vorteil, dass ich meine Gedanken dazu besser in Ordnung bringen kann und möglicherweise den öffentlichen Vorteil, diesen Prozess kritisch und erkenntnisreich mitverfolgen zu können. </span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Da ich bekennender Statistikmuffel bin und diese Baustelle endlich angehen will, hoffe ich, hier den ein oder andere numerischen Leckerbissen präsentieren zu können, der die politischen Spannungen in Ägypten erhellt. </span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Zum Auftakt möchte ich auf einen Beitrag von Nate Silver hinweisen, den er vor knapp einem Jahr in seinem <a href="http://fivethirtyeight.blogs.nytimes.com/2011/01/31/egypt-oil-and-democracy/">Blog</a> veröffentlichte. Silver stellt hier die These vor, nach der Länder mit hohen Öl-Einnahmen, demokratische Reformen länger aufschieben, indem diese Einnahmen eine lockerere Steuerpolitik ermöglichen und im Krisenfall Versorgungsengpässe durch Subventionen (Nahrungsmittel, Treibstoff usw.) ausgeglichen werden könnten. Um diese These zu illustrieren, hat er eine Statistik zusammengestellt, die die Länder Nord-Afrikas und des Mittleren-Osten anhand ihrer Öl-Einnahmen pro Kopf vergleicht. Ägypten liegt mit 32$ pro Kopf deutlich unter dem regionalen Durchschnitt und hat bekanntlich einen starken Demokratisierungsschub erlebt. Der Eigenverbrauch für Öl liegt auf Grund des erheblichen Bevölkerungswachstums mittlerweile über der Förderung, sodass außerdem auf Importe zurückgegriffen werden muss(Vgl. <a href="https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/eg.html">CIA-Factbook</a>). Für ein Öl-armes Land, wie Ägypten, ist die Entwicklung folglich absehbar gewesen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: georgia,palatino; font-size: medium;">Silver lässt sich am Ende seines Beitrags zu einer Prognose hinreißen: Libyen, als ein Öl-reiches Land, mit 6.968$ Öl-Einnahmen pro Kopf, würde voraussichtlich nicht Gefahr laufen, in naher Zukunft Demokratisierungsschübe zu erleben. Die Geschichte hat uns eines Besseren belehrt. Das muss die These jedoch nicht grundsätzliche widerlegen. Vielmehr kann das Beispiel Libyen dazu Anlass geben, die interne Struktur jener Öl-Staaten genauer in Betracht zu ziehen, um über die Verteilung der Einnahmen bessere Erkenntnisse zu gewinnen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>40 days</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><center><br />
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		<title>Afghanistan und kein Ende</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 15:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ein dumpfes und ungutes Gefühl, wenn man über die Zukunft Afghanistans nachdenkt. Besonders jetzt, da Amerika den Abzug angekündigt hat. Die Lage ist keineswegs stabil und zehn Jahre nach dem Einmarsch steht Afghanistan vor den Trümmern, die es schon Ende der 90er Jahre aufzukehren galt. Nicht der islamische Fundamentalismus war das grundlegende Problem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Es ist ein dumpfes und ungutes Gefühl, wenn man über die Zukunft Afghanistans nachdenkt. Besonders jetzt, da Amerika den Abzug angekündigt hat. Die Lage ist keineswegs stabil und zehn Jahre nach dem Einmarsch steht Afghanistan vor den Trümmern, die es schon Ende der 90er Jahre aufzukehren galt. Nicht der islamische Fundamentalismus war das grundlegende Problem des Landes. Sondern die Jahrzehnte währenden Fehden von Landlords, Stämmen und Splittergruppen, die um die karstige Kaukasusregion kämpften, deren Boden doch kaum etwas abzutrotzen war. Sie sind es, die das Gewaltmonopol regional heute noch besitzen, wo der moderne afghanische Staat keinen Einfluss mehr hat und immer aufs neue destabilisiert wird.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Da der Staat auf tönernen Füßen steht und nach dem Abzug schwer gefährdet wäre, versucht die NATO nun mit den Stammesmilizen zusammenzuarbeiten. Damit kann regional bisweilen eine gewisse Sicherheit hergestellt werden. Dass damit aber ganz neue-alte Konflikte wieder entfacht werden, die wohl nur am Rande mit der Taliban zutun haben, zeigen Rick Rowley und Jason Motlagh in ihrer eindrucksvollen Reportage &#8220;Million Dollar Militia&#8221;.</span></span></p>
<p>
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		<title>Reflektiertes zu Wikileaks</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 18:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wikileaks ist in aller Munde und wo viele reden, wollen mindestens noch einmal so viele mitreden. Dadurch ist die Auseinandersetzung mittlerweile sehr verflacht und effektheischend. Wer aber ein wenig tiefer in das Thema einsteigen möchte und einen guten Überblick gewinnen will, dem möchte ich die neuste Folge Alternativlos von Fefe und Frank Rieger empfehlen. Vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Wikileaks ist in aller Munde und wo viele reden, wollen mindestens noch einmal so viele mitreden. Dadurch ist die Auseinandersetzung mittlerweile sehr verflacht und effektheischend. Wer aber ein wenig tiefer in das Thema einsteigen möchte und einen guten Überblick gewinnen will, dem möchte ich die neuste Folge <a href="http://alternativlos.org/10/" target="_blank">Alternativlos</a> von <a href="http://blog.fefe.de/?css=topaz.css" target="_blank">Fefe</a> und <a href="http://frank.geekheim.de/" target="_blank">Frank Rieger</a> empfehlen. Vielleicht auch mal die Gelegenheit, um herauszufinden, wie man im Umfeld des ChaosComputerClubs über das Thema denkt. Ein entspannter, amüsanter und aufschlussreicher Podcast &#8211; genau das richtige bei dem feuchten Wetter.</span></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-family: 'times new roman', times; font-size: small;"><a href="http://alternativlos.cdn.as250.net/alternativlos-10.mp3" target="_blank">Sondersendung Wikileaks</a></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;"><strong>edit: </strong>Der schwedische Sender svt hat eine aufschlussreiche Dokumentation über Wikileaks gedreht. Sehenswert!</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Part <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SRF3gYxz1XQ&amp;feature=player_embedded" target="_blank">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=q6TRb40Km6A&amp;feature=related" target="_blank">3</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8imkYy_hJ4E&amp;feature=related" target="_blank">4</a>.(<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/wikirebels-dokumentation-uber-wikileaks/" target="_blank">Netzpolitik.org</a>)</span></span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NhTfOL9_HBE?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/NhTfOL9_HBE?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Schreibend schreite ich zur Tat</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 14:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten hielt mich einiges ab, hier tätig zu werden. Der Klabauter trieb im stehenden Brackwasser meiner Kreativität und neben ihm auch sonst so manche Feder, die meiner Hand ganz gut gestanden hätt'. Im Grunde hatte mir das Schreiben auf dem Blog recht viel Spaß bereitet; meine Ansprüche waren hoch und damit war dem Ganzen kein Gefallen getan. 

Heute ereilte mich jedoch  die Laune...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;"><img class="alignleft size-medium wp-image-637" style="margin-left: 0px; margin-right: 8px; margin-top: 4px;" title="Sea_monster_Lophius_americanus" src="http://www.der-klabauter.de/klabauter/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Sea_monster_Lophius_americanus1-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" />In den vergangenen Monaten hielt mich einiges ab, hier tätig zu werden. Der Klabauter trieb im stehenden Brackwasser meiner Kreativität und neben ihm auch sonst so manche Feder, die meiner Hand ganz gut gestanden hätt&#8217;. Im Grunde hatte mir das Schreiben auf dem Blog recht viel Spaß bereitet; meine Ansprüche waren hoch und damit war dem Ganzen kein Gefallen getan.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Heute ereilte mich jedoch  die Laune, wieder ein wenig mehr hier zu schreiben. Vielleicht werde ich jedoch weniger auf die Leser schielen und meine Messlatte daher nicht </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">zu hoch setzen. Das Vergnügen am Schreiben soll mein vorderstes Ziel sein. Wir werden sehen, was uns auf der hohen See des Lebens in die Netze geht.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: 'times new roman', times;">Zum neuen Einstand habe ich dem Klabauter erst einmal eine neue PHP-Version spendiert. Jetzt sollte die Seite ein wenig geschmeidiger laufen&#8230;</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ohrenbetäubendes Schweigen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 10:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[wortlosigkeit schweigen perspektive meinungsüberangebot bla]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben, ja schreiben; Inhalt und Form zu einer ästhetischen Entität verweben, das ist es, was mir und vielen anderen ein Bedürfnis ist. Allein die Sprachlosigkeit macht uns mürbe. Was soll man auch schreiben oder erzählen? Es ist doch schon alles gesagt, alles und sein Gegenteil. Der einst so ruhmreiche Begriff der Wahrheit ist obsolet geworden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Schreiben, ja schreiben; Inhalt und Form zu einer ästhetischen Entität verweben, das ist es, was mir und vielen anderen ein Bedürfnis ist. Allein die Sprachlosigkeit macht uns mürbe. Was soll man auch schreiben oder erzählen? Es ist doch schon alles gesagt, alles und sein Gegenteil.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Der einst so ruhmreiche Begriff der Wahrheit ist obsolet geworden, ward verdrängt von der Perspektive, die doch nicht so heißen darf (ähnlich wie manch kriegsähnlicher Zustand heutzutage).</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Jeder Schauplatz, an dem Meinungen aufeinander treffen, ist heut dazu verdammt eine Kampfarena der Dogmen zu werden, wo doch der einzige Sieger stets die Wettmafia bleibt. Ist es daher nicht ratsam still zu schweigen, anstatt sich einzureihen, in die Flut der Wiederkäuer hohler Phrasen? Stillschweigen, anstatt das Karussell der Verwirrung, ja, der Verlorenheit mit immer neuem Schwung zu versorgen?</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;"><span id="more-610"></span></span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Die Zentrifuge der Informationen schleudert dich quer durch die Welt der Ansichten &#8211; so du kein Dogma hast, das dich zu halten vermag. Und wie bei einer Zentrifuge üblich, wird der, der einmal die Mitte aus dem Auge verliert, ganz schnell bewegungsunfähig mit dem Rücken an die Wand, den Rand des Meinungshorizontes, gepresst und der Willkür des Zuckerwatteverkäufers ausgeliefert.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Wen braucht es da noch ernsthaft wundern, dass sich der Einzelne den Mantel der Wortlosigkeit nur allzu bereitwillig überstreift?</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Der Wühltisch der Meinungen ist maßlos überfüllt und eben jene Überfülle sorgt auch zwangsläufig für Überforderung – so zumindest eine gängige Meinung. Diese geht oftmals auch mit solch rhetorischen Leuchtfeuern einher, wie: „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben&#8221;. Ein glatter Widerspruch, wie er doch ebenso zwangsläufig ist, im Überangebot der Meinungen, in dem man sich zuerst entscheiden muss bevor man denken kann. Denn würde man zuerst denken, man könnte sich nie mehr entscheiden.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Wohin will ich mit diesem Zirkelschluss, der so recht doch keiner ist? Vielleicht zeigt dieser kleine Ausflug nur, dass es an Zielen, heißt (Zukunfts-)Perspektiven mangelt. Und wo immer ein Mangel, da ist auch der Kompensationsversuch nicht weit, der sich im Widerstreit der Individuen respektive ihrer Perspektiven vergegenwärtigt. Letztendlich ein Musterbeispiel für den neu-kanzler(in)schen Begriff vom „auseinanderdividieren“, der gerade in Europa Hochkonjunktur zu haben scheint.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: medium;">Alles in allem ein Ironie, wie sie nur mit allzu viel Rauschmitteln erträglich zu gestalten ist. Aber immerhin hat dieser sinnfreie Exzess der Wortklauberei auf den ersten Blick eine Art Aussage erhalten und für mehr muss es heutzutage nicht mehr taugen.</span></span></p>
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		<title>In eigener Sache</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 14:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der-Klabauter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der ein oder andere sicher bemerkt hat, ist hier wenig passiert in letzter Zeit. Leider habe ich im Augenblick etwas mehr um die Ohren. Daher will ich hier den Fokus etwas verschieben und nicht mehr dem vergeblichen Versuch anhängen, das Tagesgeschehen zu kommentieren. Vielmehr möchte ich künftig mehr Zeit auf die Qualität des Kommentar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Wie der ein oder andere sicher bemerkt hat, ist hier wenig passiert in letzter Zeit. Leider habe ich im Augenblick etwas mehr um die Ohren. Daher will ich hier den Fokus etwas verschieben und nicht mehr dem vergeblichen Versuch anhängen, das Tagesgeschehen zu kommentieren. Vielmehr möchte ich künftig mehr Zeit auf die Qualität des Kommentar verwenden und mich vom inhaltlichen Diktat der täglichen Nachrichten lösen. </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Dabei soll es hier kritisch bleiben. </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><br />
</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Von nun an also eine geringere Frequenz und höhere Amplituden!</span></span></p>
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		<title>Denk ich an Deutschland in der Nacht&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 16:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Zustände]]></category>
		<category><![CDATA[Diskreminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Suhrkamp]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Heitmeyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Vormittag hat der Soziologe Wilhelm Heitmeyer den erschreckenden Jahresbericht seiner Untersuchungen vorgelegt. Und eines ist jetzt schon sicher: diese Studie wird in den nächsten Tagen noch für Furore sorgen. Seit 2002 führt Heitmeyer eine der Umfangreichsten Langzeitstudien durch und ihr Name dürfte in diesem Jahr bedrohlicher daherkommen, als all die Jahre zuvor. Unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Heute Vormittag hat der Soziologe Wilhelm Heitmeyer den erschreckenden Jahresbericht seiner Untersuchungen vorgelegt. Und eines ist jetzt schon sicher: diese Studie wird in den nächsten Tagen noch für Furore sorgen. Seit 2002 führt Heitmeyer eine der Umfangreichsten Langzeitstudien durch und ihr Name dürfte in diesem Jahr bedrohlicher daherkommen, als all die Jahre zuvor.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Unter dem Titel &#8220;Deutsche Zustände&#8221; wird untersucht, wie landläufig Diskriminierung und Ablehnung gegenüber Minderheiten sind. Diese Studie wird u.a. vom Suhrkamp-Verlag, wo sie voraussichtlich auch erscheinen wird, und der VW-Stiftung unterstützt und erlaubt ein tiefen Einblick in das krisenbedingt immer fragwürdiger werdende Urteil der Deutschen. </span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span id="more-578"></span></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><img class="alignright size-full wp-image-586" style="border: 5px solid white;" title="Bundesarchiv_Bild_101III-Ege-018-30,_Paris,_Diskriminierung_von_Juden" src="http://www.der-klabauter.de/klabauter/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/Bundesarchiv_Bild_101III-Ege-018-30_Paris_Diskriminierung_von_Juden1.jpg" alt="Bundesarchiv_Bild_101III-Ege-018-30,_Paris,_Diskriminierung_von_Juden" width="240" height="474" />Erstmals hat man bei den Untersuchungen zwischen Menschen getrennt, die sich als von der Krise betroffen sehen und jenen, die sich nicht von der Krise betroffen fühlen. Dabei meinen unglaubliche 61% der ersten Gruppe, dass in Deutschland zu viele schwache Gruppen mitversorgt werden. Dabei ist entscheidend, dass hier keine soziale Kategorie gemeint ist. Schwache Gruppen sind hier<cite> &#8220;Zugewanderte, homosexuellen, Juden, Muslime</cite>&#8221; &#8211; so Heitmeyer im Deutschlandradio.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Hier stellt sich also ein Zusammenhang aus den materiellen Ängsten und der Diskriminierung bestimmter Gruppen her. Eine gefährliche Entwicklung, wenn Länder und Bund künftig die Haushalte konsolidieren und aus Schuldenvermeidung den Sparkurs einschlagen müssen; und außerdem ein Phänomen, was wie gehabt, leicht instrumentalisiert werden kann.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Gleichzeitig ist, gemäß der Studie, bei sozial schwächeren, als auch den sozial besser dastehenden Schichten, das Vertrauen in die Politik gesunken. Drei Viertel im unteren sozialen Bereich sagen: &#8220;Leute wie ich haben sowieso keinen Einfluss darauf, was die Regierung tut&#8221;. Und über die Hälfte, 57%, im oberen Bereich sind gleicher Meinung &#8211; Zündstoff für die Deutsche Politik, wenn Zensursula sich nicht an alte Marotten erinnern sollte und die Studie übergeht.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Die Kurzsichtigkeit steckt also ganz tief in uns drin. Oder haben diese Kurzschlüsse andere Gründe? </span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Natürlich versucht man Schuldige für diese Misere zu finden. Beim <cite>&#8220;Wirtschaftssystem</cite>&#8220;, so der Soziloge, wäre <cite>&#8220;das noch relativ Harmlos. Aber wenn dann bestimmte Gruppen, wie Ausländer oder Bänker herausgepickt</cite>&#8221; werden, dann würde <cite>&#8220;die Ausländerfeindlichkeit oder der Antisemitismus</cite>&#8221; steigen. <cite>&#8220;Weil das Bankensystem dann auch mit jüdischen Bänkern in Verbindung gebracht</cite>&#8221; werden würde.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><cite><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">&#8220;Wilhelm Heitmeyer sieht </span></span></cite><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><cite><cite></cite>die deutsche Gesellschaft gar am Beginn eines neuen autoritären Jahrhunderts&#8221;</cite>, was daran läge, dass <cite>&#8220;die Sicherung der Wirtschaft auf Kosten der Sozialen Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhangs&#8221;</cite> vollzogen werden würde &#8211; schreibt die Initiative <a href="http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/deutsche-zustaende-2009-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit-krise-0987">Netz-gegen-Nazis</a>.<strong> </strong></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"> </span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Denk ich an Deutschland in der Nacht&#8230;</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: small;">Bild: CC by Deutsches Bundesarchiv</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"> </p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: small;">Ps.: Leider scheint sich die Redaktion des DRadio nicht mehr die Mühe zu machen, den Beitrag zu transkriptieren. Wer aber trotzdem noch einmal reinhören möchte, kann <a href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&amp;broadcast=348687&amp;datum=20091204&amp;playtime=1259932384&amp;fileid=b8099412&amp;sendung=348687&amp;beitrag=1081522&amp;/">hier</a> die Themen gesondert auswählen. Das besagt Interview ist dort unter dem Titel &#8220;Warum schwindet in Krisenzeiten der gesellschaftliche Zusammenhalt?&#8221; zu finden.</span><br />
 </span></span></p>
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		<title>Gude Naaaacht</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>
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		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Nikolaus Brender, Chefredakteur des ZDF, muss gehen. Die Schergen um Roland Koch sind trotz Mahnung zahlreicher Verfassungsrechtler zur Tat geschritten. Brenders Vertrag wurde vom CDU durchsetzten ZDF-Vorstand nicht verlängert und das &#8220;Zweite Deutsche Fernsehen&#8221; ist möglicherweise fortlaufend eine öffentlich unrechtliche Sendeanstalt. Mit der Unabhängigkeit der Presse will man es jedenfalls nicht zu eng sehen. Wenigstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Nikolaus Brender, Chefredakteur des ZDF, muss gehen. Die Schergen um Roland Koch sind trotz <a href="http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EF661F8EF700742C58F6D9535A24ECFEA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Mahnung</a> zahlreicher Verfassungsrechtler zur Tat geschritten. Brenders Vertrag wurde vom CDU durchsetzten ZDF-Vorstand nicht verlängert und das &#8220;Zweite Deutsche Fernsehen&#8221; ist möglicherweise fortlaufend eine öffentlich unrechtliche Sendeanstalt. Mit der Unabhängigkeit der Presse will man es jedenfalls nicht zu eng sehen.</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;">Wenigstens wurde nun auch öffentlichkeitswirksam das neue Logo enthüllt:</span></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-575" title="zdf-logo-neu" src="http://www.der-klabauter.de/klabauter/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/zdf-logo-neu.jpg" alt="zdf-logo-neu" width="436" height="238" /></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;"> </span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><span style="font-family: times new roman,times;">Bild: <a href="http://twitpic.com/r6d03">http://twitpic.com/r6d03 </a></span></p>
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